Stopp den Müll!         

Von Abfallvermeidung bis Recycling


Plastikflaschen im Meer, überquellende Mülleimer in der Stadt und Berge von Verpackungen – unser Müllproblem ist allgegenwärtig. 

Doch wir können etwas dagegen tun! Wir sind der 10er WuV - Kurs (Wirtschaft und Verwaltung) der August-Sander-Schule in Altenkirchen und setzen uns aktiv für Abfallvermeidung, Recycling und nachhaltigen Konsum ein. Auf dieser Website erfahren Sie, wie Sie im Alltag Müll reduzieren können und welche kreativen Lösungen es für ein sauberes Morgen gibt. Mach mit und werde Teil der Veränderung – jeder kleine Schritt zählt! 


Inhalte unserer Homepage:
1) Müll im Alltag
2) Kreislaufwirtschaft
3) Plastik im Meer
4) Tipps zur Müllvermeidung
5) Plastikrecyclingprozess
6) Einweg oder Mehrweg
7) Upcycling
8) Sammlung alter Handys

1) Müll im Alltag

1. Müll in der EU pro Kopf und Ländervergleich

Durchschnittlicher pro Kopf Müll im Jahr in der EU waren 516 kg = 230.652.000.000 kg Müll insgesamt. 

Deutschland lag mit 606 kg pro Kopf oder 50.782.800 kg insgesamt über dem Durchschnitt.

Österreich war 2022 mit 803 kg pro Kopf und 7.260.726.000 kg bei ganzer Bevölkerung auf erster Stelle dicht gefolgt von Dänemark mit 802 kg pro Kopf und 4.734.206.000 kg insgesamt.

Rumänien schnitt mit 303 kg pro / 5.772.150.000 kg am Besten ab.

 

2. Recyclen von Siedlungsmüll 

Das Recyclen von Siedlungsmüll hatte den Höhepunkt 2021, es wurden ca. 49.9 Prozent Müll in der gesamten EU recycelt. Seitdem geht die Quote wieder etwas runter. Der niedrigste Punkt war 2003 mit 31,1 Prozent.

 

3. Wo landen die Abfälle?

Wenn die Abfälle nicht recycelt wurden, landeten sie auf Frachtern und wurden in nicht EU-Länder verschifft. Größter Importeur von Abfällen war die Türkei mit 39 Prozent bzw. 12,4 Mio. Tonnen. Danach kommt Indien mit 3,5 Mio. Tonnen. Im Februar 2024 wurde aber das Verschiffen von Müll in nicht-OECD-Länder verboten.

 

4. Pläne für die Zukunft

Die EU hat sich bis 2030 zwei Ziele gesetzt: die Recyclingquote auf 60 Prozent zu erhöhen sowie den nicht recyclebaren Müll auf die Hälfte zu reduzieren. Laut einer Studie zur Situation mit 2 Szenarien (steigenden / sinkenden Müll) sollen bei steigender Müllquote ein Restmüll von 87 Mio. Tonnen bleiben. Ebenso bei dem sinkenden Szenario würden der Überschuss an Restmüll bei 44 Prozent liegen. Für den Idealfall sollte man die Recycling Quote zwischen 73 bis 75 Prozent hochdrücken. 

 

5. Abfall vermeiden

In verschiedenen Kommunen zeigte sich, dass man mit einer steigenden Abfallvermeidung eine Recyclingquote von über 60 Prozent schaffen kann. In der EU müsste man die Müll Erstellung um ein Drittel verringern. Um das zu erreichen, könnte man Recycling-Richtlinien erstellen was das Recycling belohnen könnte.

6. Wer verwendet am meisten Recyceltes? 

Die EU hat durchschnittlich 11,7 Prozent der gebrauchten Rohstoffe wiederverwendet. Deutschland lag mit 12,7 Prozent etwas über dem Durchschnitt. Spitzenreiter der EU waren die Niederlande wo 33,8 Prozent wiederverwendet werden. Am wenigsten recycelt wird in Rumänien, nur 1,4 Prozent. 

2) Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft als Ziel

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Wirtschaftsmodell, das auf der Wiederverwendung, Reparatur und dem Recycling von Produkten basiert, um den Verbrauch von Ressourcen zu minimieren. Ihre Ursprünge lassen sich in die 1970er Jahre zurückverfolgen, als Umweltschutz und Ressourcenschonung zunehmend an Bedeutung gewannen. Das Konzept wurde in den 1990er Jahren populär, als es als Gegenmodell zur linearen Wirtschaft (Produktion, Konsum, Entsorgung) formuliert wurde. In den 2000er Jahren begannen viele Unternehmen und Regierungen, die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in ihre Strategien zu integrieren. Die Europäische Union nahm 2015 einen Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft an, um die Ressourceneffizienz zu steigern. Heute ist die Kreislaufwirtschaft ein globaler Trend, der auf Nachhaltigkeit und die Reduzierung von Abfall und Emissionen abzielt. Umwelt- und Ressourcenschutz gewinnen zunehmend an Bedeutung, und die Kreislaufwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Anstatt Rohstoffe nur einmal zu nutzen und anschließend zu entsorgen, setzt dieses Konzept darauf, Materialien so lange wie möglich Wirtschaftskreislauf zu halten. Dadurch werden Abfälle reduziert und Ressourcen effizienter eingesetzt.

Die Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft

Ein entscheidender Aspekt ist das Design für Langlebigkeit und Wiederverwendung. Produkte sollten so konstruiert werden, dass sie repariert, aufgewertet oder recycelt werden können. Modulare Bauweisen und standardisierte Bauteile helfen, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern. Ein weiteres zentrales Prinzip ist die Schließung von Stoffkreisläufen. Materialien sollen nach ihrer Nutzung nicht als Abfall enden, sondern wiederverwendet werden. Besonders bei Metallen, Papier, Glas oder Kunststoffen ist dies wichtig, da diese mehrfach genutzt werden können. Auch die Nutzung erneuerbarer Ressourcen trägt zur Effizienz der Kreislaufwirtschaft bei. Technologische Fortschritte ermöglichen es, den Materialverbrauch zu senken und gleichzeitig hochwertige Produkte herzustellen. Ein verwandtes Konzept ist das Upcycling, bei dem aus alten Materialien neue, oft höherwertige Produkte entstehen. (Siehe Beitrag 7)

Vorteile und Herausforderungen

Die Kreislaufwirtschaft bietet zahlreiche Vorteile. Sie trägt zum Umweltschutz bei, da weniger Müll produziert und CO2 -Emissionen gesenkt werden. Unternehmen profitieren, weil wiederverwendbare Materialien oft günstiger sind als neue Rohstoffe. Auch Verbraucher können durch langlebige Produkte Kosten sparen. Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Nicht alle Materialien lassen sich leicht recyceln, und die Umstellung auf nachhaltige Produktionsweisen erfordert anfangs Investitionen. Zudem fehlen in vielen Ländern gesetzliche Rahmenbedingungen, die eine umfassende Umsetzung unterstützen würden.

 

Erfolgreiche Beispiele

Ein bewährtes Beispiel dafür ist das Pfandsystem für Getränkeverpackungen. Glas - und Plastikflaschen werden gesammelt, gereinigt und wiederverwendet, wodurch Rohstoffe eingespart werden. (Siehe Beitrag 6) 
Ein weiteres innovatives Konzept ist Cradle to Cradle – ein Ansatz, bei dem Produkte so gestaltet werden, dass sie entweder vollständig recycelbar oder biologisch abbaubar sind.

Zukunftsperspektiven

Damit die Kreislaufwirtschaft flächendeckend funktioniert, braucht es technologische Innovationen, politische Anreize und ein verändertes Konsumverhalten. Unternehmen müssen nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln und Verbraucher sollten bewusster mit Ressourcen umgehen. Die Kreislaufwirtschaft ist keine Zukunftsvision, sondern eine reale Möglichkeit, nachhaltiger zu wirtschaften. Doch sie kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten – Politik, Industrie, Handel und Konsumenten– an einem Strang ziehen. Andernfalls bleibt sie eine gute Idee, die ihr Potential nicht entfalten kann. 

3) Plastik im Meer

 

Ursachen: 

 

Plastik im Meer kommt zu 80 % von Land, meistens durch Flüsse und Kanäle. Die restlichen 20 % entstehen direkt im Meer, zum Beispiel durch Schiffe oder verlorene Fischereiausrüstung. Auch Öl- und Gasplattformen sowie Aquakulturen tragen zur Verschmutzung bei. Besonders betroffen sind Regionen in denen viele Industrienationen wie USA, China und Japan Abfälle ins Meer gelangen lassen. 

 

Auswirkungen: 

 

Jedes Jahr kommen über 10 Millionen Tonnen Plastik in die Meere und bedrohen zahlreiche Tiere. Seevögel verwechseln Plastik mit Nahrung, Delfine und Schildkröten verfangen sich in alten Fischernetzen (siehe Bild nebenstehend) und viele Meeresbewohner sterben daran. Plastik zerfällt in Mikroplastik, das über die Nahrung in unseren Körper gelangt. Dies kann gesundheitsschädlich sein und möglicherweise zu Unfruchtbarkeit, Krebs oder Herzerkrankungen führen. Die Plastikverschmutzung betrifft also nicht nur die Umwelt, sondern auch den Menschen. 

 

Zersetzung: 

 

Plastik baut sich im Meer extrem langsam ab. Eine Plastikflasche braucht etwa 450 Jahre, eine Plastiktüte 20 Jahre und eine Angelschnur sogar 600 Jahre. Durch Sonne und Salzwasser zerfällt Plastik in immer kleinere Teilchen, anstatt zu verschwinden. Diese Mikroplastikpartikel gelangen in die Nahrungskette und stellen eine Gefahr für Tiere und Menschen dar. Deshalb ist es wichtig, Plastikmüll zu reduzieren. 

 

Perspektiven und Lösungen: 

 

Es gibt aber verschiedene Lösungen um die Verschmutzung in den Meeren zu reduzieren. Z.B. kann man den Müll besser trennen oder beim Kauf von Kosmetikprodukten darauf achten, dass keine Mikroplastikpartikel enthalten sind. Man kann auch Mehrweg statt Einweg verwenden wie z.B. mehrfachverwendbare Tragetaschen oder Mehrweg Trinkflaschen. Es gibt auch Projekte die man unterstützen kann die sich für die Säuberung der Meere einsetzen. 

4) 10 Tipps zur Müllvermeidung als Endverbraucher

 

1.Leitungswasser trinken: 

-Deutschland hat eine gute Trinkwasserqualität 

-Trinkflasche am Wasserhahn befüllen 

-Für Sprudelwasser einen Trinkwassersprudler als ökologischere Alternative nutzen (z.B. Sodastream) 

 

2.Mehrweg statt Einweg: 

-Auf Mehrwegverpackungen achten oder welche mitnehmen 

-Thermobecher statt Einwegbecher nutzen 

-keine Plastik Teller/Becher/Besteck kaufen 

-Beutel statt Plastiktüten nutzen 

-Kaffeekapsel vermeiden 

 

3.Kompostieren statt Wegwerfen: 

-Lebensmittel konservieren 

-Lebensmittel richtig Lagern 

-MHD Nicht zu ernst nehmen 

-Müll richtig trennen 

-Essensabfälle kompostieren = nährstoffreicher Dünger 

 

4.Akkus statt Batterien: 

-Akkus haben eine längere Lebensdauer 

-Akkus sind auf Dauer billiger 

-Akkus lassen sich 500 mal oder auch öfter (je nach Typ) aufladen 

 

5.Qualität kaufen: 

-Billiges Produkt kann schneller kaputt gehen als ein teureres und qualitatives Produkt 

-Beim Kauf von Elektrogeräten soll man auf Qualität, Langlebigkeit und auf die Möglichkeit zur Reparatur achten 

 

6.Reparieren statt wegwerfen: 

-Neukauf ist nicht immer nötig 

-Vieles kann repariert werden 

-Leihen und Tauschen statt selber kaufen 
-Second-Hand kaufen

 

7.Kaffe to go Becher vermeiden: 

-Über 320.000 werden stündlich in Deutschland weggeworfen 

-Das sind 2,8 Mrd. pro Jahr 

-Einwegbecher recyceln bei einer Recyclingstelle 

- Es gibt 1.500 Stellen zum recyceln 

 

8.Obst und Gemüse lose kaufen: 

-Lebensmittel im Supermarkt nicht in Plastiktüten packen 

-Eigene Tasche zum Einkaufen mitbringen 

-Waschbare Netze verwenden 

-Zu Pfandgläsern z.B. Milch oder Joghurts greifen 

-In der Feinkost einkaufen – Käse im Block hält länger 

 

9.Richtige Auswahl der Einkaufläden: 

-Bioladen 

-Hofläden 

-Wochenmärkte 

-Gute Anlaufstelle für den Kauf von unverpackten Waren 

-Große Supermärkte vermeiden 

 

10.Nachfüllpackungen nutzen: 

-Für Hygiene- und Pflegeprodukte gibt es Nachfüllpackungen 

-Beispiele sind: Seifenspender für Flüssigseife, Refil-Stationen für Putz- und Waschmittel 

5) Plastikrecyclingprozess

 

Der Recyclingprozess einer alten Plastikflasche beginnt mit der Sammlung des Plastikmülls aus Haushalten, öffentlichen Mülleimern oder speziellen Containern. Anschließend wird der gesammelte Abfall in Recyclinganlagen sortiert, um sicherzustellen, dass nur geeignete Kunststoffe weiterverarbeitet werden. Nach der Sortierung erfolgt eine gründliche Reinigung, bei der Verunreinigungen wie Etiketten, Klebstoffe oder Lebensmittelreste entfernt werden. Danach wird der gereinigte Kunststoff in kleine Stücke geschreddert, um die Weiterverarbeitung zu erleichtern. Diese Kunststoffschnipsel werden dann eingeschmolzen und zu neuem Rohmaterial verarbeitet. Schließlich entsteht aus diesem Material eine neue Plastikflasche, indem es entweder direkt in Formen gegossen oder zu Granulat verarbeitet wird, das später für die Herstellung neuer Flaschen genutzt wird. Dieser Recyclingkreislauf trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung durch Plastikmüll zu reduzieren. 


Hier könnt ihr die verschiedenen Stadien beim Recycling von Plastik sehen. Bitte den folgenden Link in den Browser kopieren und los geht's!

https://youtube.com/shorts/34pH9L0k5h8?feature=share

6) Einweg oder Mehrweg 

 

Was sind Einwegflaschen? Zu Einweg Flaschen gehören Flaschen die einmal befüllt und einmal gebraucht werden und nach Gebrauch werden sie in den rund 40.000 Rücknahmeautomaten abgegeben. Die meisten davon werden anschließend verbrannt!

 

Was sind Mehrwegflaschen? 

Mehrweg-Flaschen sind im Gegensatz zu den Einweg-Flaschen viel umweltfreundlicher. Sie lassen sich mehrfach befüllen wodurch sehr viel Plastikmüll gespart wird. Mehrweg-Glasflaschen lassen sich bis zu 50-mal wiederverwenden, bevor sie dann zu neuem Glas verarbeitet werden. 

 

Aufsammeln und Wiederverwerten 

Unsere Erdoberfläche ist von etwa 70% mit Wasser bedeckt. In unseren Ozeanen schwimmen mittlerweile unzählige Teile Plastik Müll, was erhebliche Auswirkungen auf die Tierwelt und das gesamte maritime Ökosystem hat. Es ist entscheidend, dass wir uns aktiv für den Schutz der Meere einsetzen, indem wir unseren Plastikverbrauch verringern und Recyclingmaßnahmen unterstützen. Nur gemeinsam können wir positive Veränderungen bewirken! 

 

Wie viel Energie kostet es, Einwegflaschen zu recycling und würden Mehrwegflaschen wirklich die Umwelt unterstützen? 

PET-Mehrwegflaschen kombinieren die Vorteile einer leichten Verpackung mit der Möglichkeit der Wiederverwendung im Mehrwegsystem. Sie können etwa 10 bis 20 Mal nachgefüllt werden, was zu einer Reduzierung von etwa 80 bis 90 % des Plastikabfalls und des Materialverbrauchs im Vergleich zu Einweg-PET-Flaschen führt. Zudem sorgt ihr geringes Gewicht dafür, dass beim Transport weniger Energie benötigt wird. 

 

Welche Materialien werden für Einweg- und Mehrwegflaschen verwendet? 

Mehrweg: Bei Mehrwegflaschen wird hauptsächlich Glas, Edelstahl oder Kunstoff benutzt. 

Einweg: Bei Einwegflaschen wird hauptsächlich Plastik verwendet.

 

Welche Flaschen sind kostengünstiger in der Herstellung? 

 

Einwegflaschen: Bei Einwegflaschen zahlt man 25 Cent Pfand. Die Herstellung von Einwegflaschen ist günstiger als die Herstellung von Mehrwegflaschen. 

 

Mehrwegflaschen: Bei Mehrwegflaschen muss man ein Pfand von 15 Cent mitbezahlen bei Bierflaschen teilweise 8 Cent. Die Mehrwegflaschenkosten sind am Anfang höher aber langfristig sind diese niedriger und gleichzeitig tut man was Gutes für die Umwelt. 

 

Wie beeinflusst die Wahl zwischen Einweg- und Mehrwegflaschen die Umwelt? 

 

Einwegflaschen 

Jährlich werden derzeit unglaubliche 16,4 Milliarden Stück verbraucht. Zudem ist der Verkauf von Getränkedosen deutlich gestiegen und liegt nun bei 5,3 Milliarden Stück. Dies hat negative Auswirkungen auf Klima und Umwelt: Allein die Produktion von Einweg-Plastikflaschen benötigt pro Jahr bis zu 360.000 Tonnen Rohöl und Erdgaskondensate. 

 

Mehrwegflaschen 

In Deutschland werden jährlich Milliarden Mehrwegflaschen genutzt, die im Vergleich zu Einwegflaschen erheblich Ressourcen sparen. Da eine Mehrwegflasche bis zu 50 Mal wiederbefüllt werden kann, sinkt der Bedarf an neuen Flaschen und somit der Verbrauch von Rohöl. Glas-Mehrwegflaschen bestehen zudem zu etwa 65–80 % aus Recyclingglas, während Einwegflaschen nur einen Anteil von rund 45 % haben. Durch die Verwendung von Mehrwegflaschen lassen sich CO₂-Emissionen fast halbieren, was einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. 

 

Wie oft muss eine Mehrwegflasche genutzt werden, um umweltfreundlicher als eine Einwegflasche zu sein? 

Damit eine Mehrwegflasche umweltfreundlicher als eine Einwegflasche ist, muss sie mehrmals wiederverwendet werden, da ihre Herstellung und Reinigung mehr Energie benötigt als die Produktion einer Einwegflasche. 

Die genaue Anzahl hängt vom Material ab: 

  • Glas-Mehrwegflaschen müssen etwa 15-50 Mal wiederbefüllt werden, um eine bessere Ökobilanz als Einwegflaschen zu haben.
  • PET-Mehrwegflaschen sind bereits nach 3-7 Umläufen umweltfreundlicher als Einwegflaschen.

 

Wie sicher sind Mehrwegflaschen in Bezug auf Hygiene? 

Mehrwegflaschen sind hygienisch sicher, da sie nach jedem Gebrauch in Abfüllanlagen gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Dieser Prozess erfolgt nach strengen Hygienevorschriften, die regelmäßig kontrolliert werden. Es ist wichtig, dass Verbraucher ihre eigenen Mehrwegbehälter sauber halten, um mögliche Verunreinigungen zu vermeiden. 

7) Upcycling

 

Upcycling bedeutet, alten oder scheinbar nutzlosen Gegenständen ein neues Leben zu schenken, indem man sie repariert oder kreativ umgestaltet. Dadurch entsteht weniger Müll, weil man nicht alles sofort wegwirft, sondern versucht es wieder zu verwerten. Das ist gut für die Umwelt denn so werden auch wichtige Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe gespart. Außerdem ist es cool, dass man beim Upcycling oft neue handwerkliche oder künstlerische Fähigkeiten lernt. Man kann zum Beispiel aus alten Gläsern schöne Windlichter basteln oder aus einer kaputten Jeans eine coole Tasche nähen. Dabei kann man viel Geld sparen, weil man weniger neue Dinge kaufen muss und es macht auch richtig Spaß, mit anderen an solchen Projekten zu arbeiten. 

Auch wenn Upcycling echt super ist, gibt es natürlich auch ein paar Nachteile. Zum einen kann es richtig viel Zeit kosten, besonders wenn man noch keine Erfahrung damit hat und sich erstmal in die verschiedenen Techniken einarbeiten muss. Zum anderen kann es sein, dass das Endergebnis nicht immer so stabil/hochwertig oder schön ist wie ein gekauftes Produkt aus dem Laden. Manche Leute mögen den ,,selbstgemacht“-look nicht und finden, dass diese unprofessionell wirken. In Unternehmen kann Upcycling außerdem teurer sein als Massenproduktion, weil jeder Arbeitsschritt extra Aufwand bedeutet. 

Trotzdem finde ich Upcycling total nützlich, weil man damit nicht nur Ressourcen spart und weniger Müll produziert, sondern auch richtig kreativ werden kann und oft sogar Geld spart.

Im Link gibt es ein Video zu sehen, in dem ich zeige, wie man eine alte Getränkeverpackung in ein Vogelhäuschen umwandeln kann. Bitte folgenden Link in den Browser kopieren und los geht's!

https://youtube.com/shorts/oulwc4p5zJM?feature=shared



8) Sammlung von alten Handys

Zum gute Schluss haben wir noch eine Sammelaktion an der Schule gestartet. Die SchülerInnen der August-Sander-Schule waren aufgefordert, alte Smartphones und Tastenhandys einzusammeln und abzugeben. Das Ziel, 100 alte Geräte einzusammeln, haben wir toppen können. Am Ende zählten wir ganze 146 Althandys, die wir nun an eine Sammelstelle weitergeben. Von da aus werden die seltenen Stoffe, die in Handys verbaut sind, extrahiert und können so für die Produktion neuer Geräte genutzt werden, was die Umwelt enorm schont. Wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und Kupfer fließen wieder in die Produktion von neuen Produkten ein. 

Quellenangaben

Die obigen Inhalte haben wir selber erstellt oder im Internet recherchiert. Den Film zum Plastikrecycling haben wir mit Hilfe con capcut geschnitten und mit chatGPT illustriert. Den Film zum Upcycling haben wir selber aufgenommen und geschnitten.

Die Autoren sind: 1. Artur Lech, 2. Esther Keller, 3. Jonas Wall, 4. Matija Kovacevic und Jonathan Schumann, 5. Rene Wall und Lukas Göbler, 6. Gazjon Merovci, 7. Sarah Linberger und Lea Heuchmer, 8. Jotam Kliewer

Quellen Texte:  

 

ardalpha.de 

bmuv.de 

bund.net 

circularity.novelis.com 

co2online.de 

crp-infotec.de 

de.wikipedia.org 

destatis.de 

duh.de 

ec.europa.eu 

ednh.news 

einweg-mit-pfand.de 

ellenmaccarthurfoundation.org 

entega.de 

eu-recycling.com 

europarl.europa.eu 

gokonfetti.com 

goodjobs.eu 

greenpeace.de 

interzero.de 

lebensmittelverband.de 

nabu.de 

nestle.de 

oeko-planet.com 

plasticfischer.com 

rnd.de 

smarticular.net 

sweeper.com 

umweltberatung.at 

umweltbundesamt.de 

unep.org 

utopia.de 

verbraucherzentrale.de 

wienerberger.com 

wikipedia.org  

wwf.de 

Quellen Bilder:

Die Bilder der Beiträge 5 und 7 sind selber generiert. Alle anderen Bilder sind von der Seite commons.wikimedia.org/wiki/Hauptseite. Die Autoren der Bilder sind:
Einleitung: dronepicr
1) Acabashi
2) Alter Fritz
3) U.S. Fish and Wildlife Service Headquarters
4) Doggo19292
5) Rene Wall und Lukas Göbler
6) Umweltbundesamt
7) Sarah Linberger und Lea Heuchmer